Lachende Mädchen

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Pressemitteilung: Sonderklassen sind der falsche Weg – Sprachliche Bildung ist mehr

Sonderklassen sind der falsche Weg – Sprachliche Bildung ist mehr

Der Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Carsten Linnemann MdB, Schüler*innen mit geringen Deutschkenntnissen noch nicht in Regelklassen einzuschulen ist für den Verband binationaler Familien und Partnerschaften ein Rückschritt.

„Die Erfahrungen mit Vorlaufkursen Deutsch oder ähnlichen Maßnahmen zeigten keine durchschlagenden Erfolge. Viele Kitas sind deshalb zu einem System der ‚alltagsintegrierten sprachlichen Bildung‘ übergegangen,“ erklärt Maria Ringler, die Bildungsreferentin des Verbandes. Hierbei kann Mehrsprachigkeit als wichtige Ressourceanerkannt und eingebunden werden.

„Der Erwerb der deutschen Sprache ist ein wichtiger Integrationsaspekt – aber wir dürfen die Kinder nicht aussondern, sondern sollten sie in ihrem mehrsprachigen Aufwachsen fördern und eben nicht sprachlos machen“, führt Ringler weiter aus.

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Pressemitteilung: Staatsangehörige „Zweiter Klasse“ auf Widerruf – die Bundesregierung setzt falsche Signale

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften fordert die Parlamentarier*innen auf, der Verschärfung des Staatsangehörigkeitsrechts nicht zuzustimmen.
„Der Zugang zur Staatsangehörigkeit ist ein Rechtsanspruch, der nach langen Auseinandersetzungen eingeführt wurde und nun ohne Not aus fadenscheinigen sicherheits- und migrationspolitischen Erwägungen eingeschränkt werden soll“, meint Hiltrud Stöcker-Zafari, Geschäftsführerin des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften.

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Lecture beim Europäischen Patentamt in München und in Den Haag (NL) im Mai und Juni 2019

Unter den Mitarbeiter*innen des Europäischen Patentamts (EPO) gibt es viele binationale Paare und Familien. Aus diesem Grund war unsere Mitarbeiterin Sophie Elixhauser im Mai und Juni in die Europäischen Patentämter in München sowie Den Haag eingeladen gewesen, um eine Lecture zum Thema „Bi- and multicultural relationships and family contexts: opportunities, challenges and pitfalls of intercultural communication“ vorzutragen und mit interessierten Mitarbeiter*innen zu diskutieren.

Der Vortrag am 14. Mai in München wurde per Videokonferenz in das EPO in Wien und in das zweite EPO-Gebäude in München übertragen; der Vortrag am 6. Juni in Den Haag wurde in die EPOs in Brüssel und Berlin gesendet.

Wir bedanken uns für den interessanten Austausch!

EPO Den Haag

Pressemitteilung: 35 Jahre Begleiteter Umgang

Pressemitteilung

Wenn Familie plötzlich nicht mehr funktioniert – das Recht der Kinder auf Kontakt und Umgang: Ein vernachlässigtes familienpolitisches Thema. Anlässlich des Internationalen Tages der Familie weist der Verband binationaler Familien und Partnerschaften auf ein familienpolitisch eher vernachlässigtes Thema hin: den Begleiteten Umgang.

Der Verband zählt zu den Pionieren, die seit Anfang der 1980er Jahre das Konzept des begleiteten Umgangs vorantrieben. „Wir waren die ersten in diesem Bereich, die überhaupt ein Konzept entwickelten“, so Elisabeth Mach-Hour, Rechtsanwältin aus München und damalige Ansprechpartnerin des Verbandes. Der Begleitete Umgang ermöglicht es Kindern aus konfliktreichen und risikobehafteten Familienbeziehungen den regelmäßigen Umgang zu beiden Elternteilen aufrecht zu erhalten. Heute wird diese Maßnahme bundesweit in zahlreichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Aufruf zur Beteiligung am Block „Migration und Flucht“ auf der Demo EIN EUROPA FÜR ALLE am 19.5. in München (Odeonsplatz 12 Uhr)

Am 19.05. rufen wir zur Demo „Ein Europa für alle – deine Stimme gegen Nationalismus“ in München auf! Hierbei wird es einen eigenen Block „Flucht und Migration“ geben, für den das Bündnis „Gemeinsam für Menschenrechte & Demokratie“ einen eigenen Aufruf gestaltet hat.
Anbei dieser Aufruf sowie der Hauptaufruf der Demo in vielen verschiedenen Sprachen.

Liebe Migrant*innen, Geflüchtete und Unterstützer*innen in Bayern, bitte geht zur Großdemo am 19.05.19 in München und beteiligt euch am  Block „Migration und Flucht“; Aufstellung ab 12.45 am Wittelsbacher Platz (Westseite). Bringt vielfältige und fantasievolle Schilder und Transparente mit Euren Forderungen mit, gerne auch in Euren Muttersprachen!

Weitere Informationen zum Block „Flucht und Migration“ siehe PDF.

Weitere Informationen zur Großdemo siehe PDFs: Persisch, Englisch, Arabisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Leichte Deutsche Sprache.

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