Lachende Mädchen

Aktuelles

Ein Plädoyer für Menschenwürde und Achtung

Offener Brief

An die Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und ihre innen- und familienpolitischen Sprecher*innen

Ein Plädoyer für Menschenwürde und Achtung

Wie im Koalitionsvertrag 2018 angekündigt, will nun das Bundesinnenministerium die verhandelte Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär geschützte Flüchtlinge auf den Weg bringen.
Die Bundesregierung legt aktuell einen Gesetzentwurf vor, das Familiennachzugs-neuregelungsgesetz, das u.a. vorsieht, Bezieher*innen von Sozialleistungen vom Familiennachzug quasi auszuschließen.

Das bedeutet: der vorliegende Ressortentwurf geht sehr viel weiter als die Große Koalition miteinander vereinbart hatte, denn die Themen Lebensunterhalt oder Wohnraumnachweis fanden im Koalitionsvertrag keinen Eingang.

…und

Das bedeutet: Menschen, die in der Regel mit den letzten Mitteln nach Deutschland gelangt sind und hier zunächst überhaupt nicht arbeiten können, werden auch noch mit Familienentzug bestraft.

Eine solche Regelung überhaupt anzudenken, macht sprachlos…

Wir reden hier von Menschen, die Krieg, Tod, Leid, Verfolgung erlebt haben, die als
„international Schutzberechtigte“ gelten – und nun ihre Kernfamilie nicht nachholen dürfen, weil Bürokraten mit Zahlen jonglieren und die so genannte Obergrenze senken wollen. Das ist politisch nicht verantwortlich, das ist populistisch und menschenverachtend.

Wir appellieren an alle politisch Verantwortlichen, über dieses Ausschlusskriterium weder ernsthaft nachzudenken noch in einen Kriterienkatalog aufzunehmen.

Allein die weitere Aussetzung des Familiennachzugs bis 31. Juli 2018 für subsidiär Geschützte und dann noch die Begrenzung von 1000 Nachzüglern/Monat ist schwer zu ertragen, jetzt noch Armut gegen weniger Armut auszuspielen, ist einer sich selbst als christliches Land bezeichnete Nation nicht würdig.

Der Bundesvorstand
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.

Gegen den Hass im Kopf!

Pressemitteilung

  1. März 2018

Gegen den Hass im Kopf!

Zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ macht der Verband binationaler Familien deutlich, dass ein erfolgreiches und friedliches Zusammenleben in Vielfalt sehr wohl möglich ist.

„Wir hören erschreckenderweise vermehrt von unseren Mitgliedern, dass ihre Kinder und sie selbst seit 2015 verstärkt rassistisch angegangen werden. Das im Jahr 2018 sagen zu müssen, ist ein Alarmsignal und eine deutliche Verschiebung zu Hass und Ausgrenzung in Deutschland“, merkt Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes, an.

„Wir leben in unseren Familien und Partnerschaften mit unterschiedlichen Religionen, Hautfarben, Sprachen etc. und es klappt – weil wir ein ehrliches Interesse aneinander haben“, so Stöcker-Zafari. „Da muss man aushandeln, sich verständigen, den anderen verstehen und einen gemeinsamen Weg des Zusammenlebens finden!“, fasst sie zusammen.

Das läuft nicht immer reibungslos ab, aber die Ergebnisse geben den binationalen Familien Recht. Dieses Interesse an einer gemeinsamen, starken, zukunftsfähigen Gesellschaft braucht dieses Land.

„Wir brauchen praktische, zeitnahe und für alle transparente Lösungen für die komplexen Herausforderungen beispielsweise am Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Bildungsbereich oder in Bezug auf die Rente“, so Sidonie Fernau, Bundesvorstandsvorsitzende des Verbandes, damit Vielfalt nicht als Angstschürer missbraucht werden kann.

Das Plädoyer des Verbandes ist dementsprechend klar: dieses Land hat gelernt,  Vielfalt als etwas Bereicherndes zu sehen und für Menschenrechte und Demokratie einzutreten. Wer diese Werte und ein vielfältiges Zusammenleben bekämpft, schwächt dieses Land und wird es klein, rückständig und hasserfüllt zurücklassen.

Ihr Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin
Tel.: 069 / 713756 -12, Mail: stoecker-zafari@verband-binationaler.de

Der binationale Blick auf die GroKo 2018

Die Koalitionsverhandlungen sind beendet, Ministerien verteilt und Entscheidungen getroffen. Der Verband binationaler Familien zieht ein erstes Resümee aus Sicht einer vielfältigen Gesellschaft.

CDU/CSU und SPD betiteln ihren Koalitionsvertrag unter anderem als einen „neuen Zusammenhalt für unser Land“. Die bange Frage ist, was bedeutet dabei „neu“? „Aus Sicht der Familien wurde einiges berücksichtigt, das Familienleben stärkt“, fasst Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes, zusammen. „Die Kinderrechte sollen gestärkt, Eltern entlastet, Schulen modernisiert, die Digitalisierung bewusst gestaltet werden – alles gute Ansätze für ein zukunftsfähiges Land.“

Die Frage bleibt jedoch, ob die GroKo (Große Koalition) auch die zum Teil spezifischen Herausforderungen von Familien und Menschen mit einer sogenannten Migrationsgeschichte in Deutschland wirklich in den Blick nimmt? Der Familiennachzug subsidiär Geschützter wurde erneut ausgesetzt und eine Obergrenze für Geflüchtete ist vorgesehen – somit Maßnahmen, die familienfeindlich wirken.

Das Innenministerium und der/die Staatsminister*in für Integration sind zwei wichtige Bereiche für die Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft. Nur hierin liegt die Chance, die gesellschaftliche Teilhabe für alle Familien und Menschen in Deutschland zu ermöglichen. Irritiert sind wir daher sehr über den neuen Zuschnitt des Ministeriums, das zukünftig einen Bereich Heimat hinzubekommt. Heimat für wen? Was soll in diesem Namen geschehen? Die Assoziationen mit diesem Begriff lassen eher Vergangenes und Überholtes aufleben, wo ist das „neue“, was versprochen wird? Wir erwarten und fordern vielmehr, Populismus und Rassismus in all seinen Formen entschieden entgegen zu treten und Deutschland auch in der Sicherheitspolitik vielfältig, demokratisch und offen zu denken.

Der Verband erwartet von den Verantwortlichen in der Koalition, die vielfältige Gesellschaft und Familien als Chance und zu schützendes Gut zu verstehen und dem radikalisierenden Populismus und Separatismus den Kampf anzusagen.

Ihr Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin
Tel. 069 71 37 56 12
stoecker-zafari@verband-binationaler.de

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Statement zum Familiennachzug

Familiennachzug – ein Menschenrecht und Integrationsmotor
Statement zum Familiennachzug des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V

Als Verband binationaler Familien und Partnerschaften kennen wir die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen, die für einen Familiennachzug maßgebend sind, aus unserer langjährigen Arbeit und leider auch aus eigener Erfahrung. Nicht selten müssen wir um eine Familienzusammenführung kämpfen. Dabei geht es eigentlich um ein Menschenrecht – das Recht auf Familienleben!

Seit 2015 wird der Familiennachzug vor allem mit den Geflüchteten und deren Wunsch nach Zusammenführung mit ihren Angehörigen verbunden – ein Umstand, der in Hinsicht auf die lebensbedrohlichen Situationen in den Herkunftsländern nur allzu nachvollziehbar ist. Geflüchtete haben einfach keine andere Möglichkeit des Zusammenlebens außer in dem Land, in dem sie Schutz gesucht und gefunden haben.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Einführung beschleunigter Asylverfahren am 17. März 2016 wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigten für die Dauer von zwei Jahren ausgesetzt. Danach soll er wieder wie zuvor automatisch in Kraft treten, also am 17. März 2018. Aktuell wird folglich subsidiär Schutzberechtigten das Recht auf Familiennachzug verwehrt – obwohl die Einschätzung, ob ein Geflüchteter vollen oder nur subsidiären Schutz erhält – sehr diskussionswürdig erscheint. Immer mehr Geflüchtete erhielten diesen Titel nachdem die Bestimmung der Aussetzung des Familiennachzugs in Kraft war – was den Eindruck nahelegt, dass hier eine Begrenzung der Zuwanderung praktiziert wird, die subtil und undurchsichtig ist und auf den Rücken der Familien ausgetragen wird.

Familiennachzug konkret

Familiennachzug hört sich groß und über mehrere Genrationen hinweg an, doch es betrifft tatsächlich nur die Kernfamilie. Das bedeutet beispielweise für einen geflüchteten Syrer, dass er seine Frau und seine minderjährigen Kinder nachholen darf. Dies ist ein Recht, das er hat und in Anspruch nehmen kann und das ihm gleichzeitig die Grundlage dafür bietet, in einem neuen, ihm fremden Land anzukommen. Die Familie ist eine starke Einheit, die trägt, unterstützt und steuert – und das macht sie mit allen Familienmitgliedern gleichermaßen. Menschlich und moralisch völlig absurd erscheint dabei die rechtliche Regelung, dass einem unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten zwar seine Mutter, nicht aber seine minderjährige Schwester folgen darf. Allein an diesen beiden Beispielen sehen wir eine Schieflage in der Gleichstellung vor dem Gesetz und damit in dem Schutz der Familien – den sich ja so viele Parteien auf die Fahne geschrieben haben.

Familienleben ist ein Menschenrecht

Der Artikel 6 des Grundgesetzes stellt Ehe und Familie unter besonderen Schutz (Art 6. (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.). Aber was ist dieser Artikel wert, wenn die Familie in zwei, drei Klassen unterteilt wird und nicht als grundsätzliches Menschenrecht verstanden wird? In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, Artikel 16, Absatz 3 heißt es „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“ Und dies betrifft jede Familie. Familien sind die ersten Erfahrungen im sozialen Miteinander. Erziehung zu demokratischen, sozialen Wesen ist vor allem in sicheren, sorglosen, lebbaren Familiensituationen möglich und formt nicht nur Einzelne sondern eine Gesellschaft nachhaltig. Daher ist es eine Pflicht und eine strategische sinnvolle und zukunftsorientierte Entscheidung, auch Migrant*innen und Geflüchteten das Familienleben und ein gesichertes Zusammenleben zu ermöglichen.

Ende oder Verlängerung des Nachzugsstopps?

Am 16. März 2018 läuft der Nachzugsstopp für subsidiär Schutzberechtigte aus. Zahlreiche Menschen vertrauen darauf, dass sie danach ihre engsten Angehörigen nachholen können – so wie es bei der Gesetzesänderung in 2016 festgeschrieben wurde. Nun plant die Union auf die Schnelle, diesen Nachzugsstopp erst einmal zu verlängern. Ihre Fokussierung liegt ausschließlich auf eine zahlenmäßige Begrenzung, von der man sich eine Sicherheit für Deutschland erhofft, die menschenrechtlich und moralisch nicht nachvollziehbar ist. Dabei bleiben sowohl die prekären Lebenssituationen (Flucht vor Tod, Folter und Verfolgung) und die Gründe für eine Flucht, sowie die deprimierenden, angstbesetzten und frustrierenden Lebenssituationen im Aufnahmeland Deutschland – ohne die Familienmitglieder als stärkende Einheit – außen vor. Wer einer Verlängerung zustimmt muss sich den Vorwurf gefallen lassen, das Interesse an Familien und deren Schutz nicht wirklich im Sinn zu haben. Außerdem wird das Vertrauen der geflüchteten Menschen missbraucht, die davon ausgingen, dass sie ab Mitte März 2018 ihre Angehörigen nachziehen lassen können.

Der Verband binationaler Familien lehnt einen Nachzugsstopp ab, der eine Verletzung der Menschenrechte darstellt. Auch eine Härtefallregelung kann diese Schieflage nicht auffangen und ist daher ebenfalls abzulehnen. Es gilt jetzt zu beweisen, dass Deutschland ein starkes Land ist, das in Europa und der Welt eine Verantwortung für den Schutz und die Verteidigung von Menschenrechten, Demokratie und einer gemeinsamen lebenswerten Zukunft übernimmt. Diese Kraft hat dieses Land und es kann ein starkes Zeichen gegen den Rechtpopulismus und gegen den Zerfall von humanistischen Werten sein, für die Menschen in diesem Land immer wieder leidenschaftlich eingetreten sind.

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Neujahrsgrüße

Herzlichen Dank an unsere Förderer, Kooperations- und Dialogpartner und unsere Ratsuchenden für das gemeinsame Jahr 2017!

Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Euch erholsame Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

Binationales Paar für eine BR-Doku-Reihe zum Thema „Liebe“ gesucht

Kaum etwas ist für uns Menschen so wichtig wie die Liebe. Kein Gefühl ist mächtiger, keines beflügelt oder deprimiert uns mehr, lässt uns so glücklich oder unglücklich sein. Der Bayerische Rundfunk plant nun für sein Fernseh-programm eine neue Doku-Reihe, die sich dem Thema „Liebe in Bayern“ in all seinen unterschiedlichen Facetten widmen wird. Bereits in der ersten Sendung begegnet Moderatorin Sandra Rieß Menschen, deren Liebes-Geschichten berühren und den Horizont erweitern.

Hierfür suchen wir nach einem binationalen Paar, das beschlossen hat gemeinsam durchs Leben zu gehen und die ersten Hürden einer binationalen Partnerschaft bereits gemeistert hat oder gerade dabei ist diese zu bewältigen.

Sandra Rieß wird mit dem Paar intensive Gespräche führen und auch ein Stück weit in sein privates Leben begleiten, sei es an bestimmte Orte oder bei Tätigkeiten, die eine besondere Bedeutung für die Beziehung haben. Der zeitliche Aufwand wird in etwa 3 – 4 Tage betragen, wobei wir alle Termine rechtzeitig ankündigen und abstimmen werden. Es wird für die Drehzeit eine angemessene Aufwandsentschädigung bezahlt.

Sollten Sie sich angesprochen fühlen und Interesse haben, stehen wir Ihnen gerne und jederzeit für Nachfragen oder für ein Gespräch zur Verfügung. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an!

Kontakt
Bewegte Zeiten Filmproduktion GmbH
Mondstraße 10
81543 München
Tel. 089 44 46 97 50
muc@bewegtezeiten.de

www.bewegtezeiten.de

Offener Brief – keine Begrenzung für Familienleben

„Finden Sie den größten gemeinsamen Nenner bei dem Schutz und der Förderung von Familien – allen Familien.“
Der Bundesvorstand

Frankfurt, 16.10.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie werden die Koalitionsgespräche miteinander führen und planen dabei die wichtigsten Ziele der nächsten Legislaturperiode.

Offensichtlich vorbereitend hierfür verständigten sich CDU und CSU mittlerweile über eine jährliche Zuwanderungsquote von 200.000 Flüchtlingen und führten damit faktisch eine Obergrenze ein. Nicht nur, dass humanitäres Handeln keine Obergrenze kennt, geht diese Verschärfung vor allem zu Lasten des Nachzugs und damit zu Lasten der Familien. Mit gleichem Zungenschlag wird über die Fortsetzung der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Geschützten gesprochen.

Diese Entscheidungen der beiden – christlichen – Parteien erleben wir als Verband mit allen Konsequenzen für geflüchtete und bereits angekommene Familien in grellen Farben und lehnen sie daher ab. Was für die einen eine Zahl ist, ist für die anderen ein irgendwie zu ertragenes Bangen, Sehnen und Verzweifeln. Es sind Kinder, Mütter und Väter, die mit ihren engsten Angehörigen nicht zusammen leben können. Sie können nicht wirklich in diesem Land ankommen und sich auf die neue Heimat einlassen, wenn ihr Denken massiv von Sorgen um ihre Lieben blockiert ist. Wenn ihr Alltag gefüllt ist von Angst und Verzweiflung, dass ein nächster Angehöriger nicht in Sicherheit ist oder sterben wird, geht Kraft und Energie für den so notwendigen integrativen Prozess hier in Deutschland verloren.

Alle Parteien haben im Wahlkampf auf Familien geschaut und sich als deren Vertreter präsentiert. Das freute uns. Dies ist ein richtiger Fokus, nur muss dieser nun auch bei der Bildung einer neuen Regierung für dieses Land bewahrt werden. In Familienfragen darf es nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner gehen. Alle Familien sind die Zukunft dieses Landes. Folglich ist Familienleben zu schützen und zu fördern, so wie es auch Artikel 6 GG verlangt, und ist nicht mit Sicherheits- und Strukturinstrumenten zu steuern.

Wir appellieren daher an Sie als Verantwortliche für die Aushandlung eines neuen Koalitionsvertrages: Treffen Sie wirklich familienfreundliche Entscheidungen. Erinnern Sie sich daran, welche große Bedeutung und Chance den Familien für unser Land zukommen. Finden Sie den größten gemeinsamen Nenner bei dem Schutz und der Förderung von Familien – allen Familien.

Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.

Der Bundesvorstand

Sidonie Fernau (Vorsitzende) und Dr. Bärbel Sánchez Corneaux (Stellv. Vorsitzende)

Fachtagung „Frauen – Migration – Gesundheit“ am Freitag, 24. November

Im Fokus des Fachtags stehen die Bedarfe und Bedürfnisse geflüchteter Frauen und Mädchen. Themen sind psychosoziale, sozialpädagogische und medizinische Unterstützungsmöglichkeiten sowie die Förderung der Integration und Teilhabe.

Die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven werden in Vorträgen und Workshops beleuchtet von:

  • Dr. med. Meryam Schouler-Ocak, Charité Berlin, Co-Autorin der Studie „Study on Female Refugees“
  • Dr. Delal Atmaca, Vorsitzende des Dachverbandes der Migrantinnenorganisation DaMigra e.V. Berlin
  • Marisa Pietzsch und Noura Seddadi, Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi) in Frankfurt
  • Sara Schmitter, LeTRa München
  • Rosaline M’Bayo, Projekt Afrikaherz/In Via Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.
  • Julia Cholewa, Wohnprojekt für geflüchtete Frauen, IMMA e.V. München

Das Tagungsprogramm finden Sie als PDF hier.

Die Teilnahme ist für Studierende kostenlos, Anmeldung bitte direkt an die Hochschule München, E-Mail: constance.engelfried@hm.edu
Anmeldung für alle anderen Teilnehmer*innen hier – Bitte geben Sie im Formular unter „Bemerkungen“ die Nummer des Workshops an, an dem Sie teilnehmen möchten.

Ort: Hochschule München, Am Stadtpark 20, 81243 Pasing
Uhrzeit: 9.00 – 15.30 Uhr

Social Media-Kampagne „Vielfalt gegen rechte Einfalt“

Mit der Social Media-Kampagne „Vielfalt gegen rechte Einfalt“ setzt die Deutsche AIDS-Hilfe im Jahr der Bundestagswahl ein klares Zeichen für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft. Denn nur in einer offenen Gesellschaft seien alle Menschen in der Lage, ihre Gesundheit selbstbestimmt zu schützen. Wir unterstützen gerne diese Kampagne. Macht doch auch mit! https://magazin.hiv/2017/…/09/vielfalt-gegen-rechte-einfalt/

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