Binationales Paar

Veranstaltungen

Die Regionalstelle München bietet in regelmäßigen Abständen Fachtage, Workshops und Seminare zu diversen interkulturellen Themen und für verschiedene Zielgruppen. Die Teilnahme an unsere Veranstaltungen steht sowohl Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern unseres Verbandes offen. Die folgenden Veranstaltungen sind aktuell geplant.

Hinweis zur Corona-Situation

Wir versuchen, Ihnen Gruppenangebote und Veranstaltungen, die nicht in Präsenz stattfinden können, als Online-Formate anzubieten.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Rückrufnummer zu hinterlassen. Wir melden uns gerne bei Ihnen zurück.

»Die Erfindung des muslimischen Anderen« – 20 Fragen und Antworten, die nichts über Muslimischsein verraten.

Mit Illustrationen von Morteza Rakhtala

Dienstag, 28. Juni 2022 um 19.00 Uhr
Online-Lesung

Antimuslimischer Rassismus durchzieht unsere Gesellschaft. In wiederkehrenden Diskursen über ›die Muslim:innen‹ und ›den Islam‹ werden Fragen behandelt, die das stereotype Bild ›des muslimischen Anderen‹ verfestigen.

Was haben alle ›Muslim:innen‹ gemeinsam? Wie steht es um die »Islamisierung des Abendlandes«? Wieso positionieren sich Muslim:innen nicht stärker gegen Terrorismus? Hinter diesen Fragen verbirgt sich häufig die Annahme, dass es Eigenschaften gibt, die alle Muslim:innen teilen, und eine Auseinandersetzung mit diesen ›fremden Menschen‹ und ›ihrer Beschaffenheit‹ den Rückgewinn an Handlungssicherheit bedeutet. Der Essayband »Die Erfindung des muslimischen Anderen« greift diese Hoffnungen auf, enttäuscht sie und wendet den Blick zurück auf eine Gesellschaft, die kontinuierlich jene allzu bekannten Bilder über und Perspektiven auf Muslim:innen produziert.

Die Herausgeber:innen und Autor:innen Anna Sabel und Özcan Karadeniz vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften lesen aus dem Band vor und besprechen anschließend die Funktionen und Wirkweisen des antimuslimischen Rassismus. Moderiert wird die Veranstaltung von Hannan Salamat.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 26. Juni über das Anmeldeformular bei uns an. Den Zugangslink erhalten Sie dann einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail.

Kind – Familie – Migration: Familie als Bezugspunkt (sozial-/heil-)pädagogischen Handelns

Mittwoch, 5. Oktober 2022 | 9.00 – 16.00 Uhr
Online-Veranstaltung

Die Förderung und Unterstützung des Kindes steht häufig im Mittelpunkt des Arbeitsauftrages an Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich. Um diesen nachhaltig und gewinnbringend auszuführen, ist es wichtig, die Familie mit einzubeziehen. Sie ist primärer Bindungs-, Bildungs- und Bezugsort der jungen Klient*innen. Auch wenn schon lange bekannt ist, dass sich eine familienorientierte Haltung erfolgreich auf den pädagogischen Prozess mit dem Kind auswirkt, fühlen sich Fachkräfte dafür häufig noch zu wenig ausgerüstet. Viele von uns kennen gerade in der Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationserfahrung Gedanken wie:

„Die Arbeit mit dem Kind ist unproblematisch, aber an die Eltern komme ich nicht heran.“ oder „Bei so vielen Baustellen in der Familie weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.“

Die Lebensrealitäten von zugewanderten Familien sind häufig komplex. Wissen über migrations- und kontextbedingte Einflussfaktoren helfen, adäquate Ansätze für die Ressourcenaktivierung zu finden und Handlungsstrategien mit der Familie zu entwickeln.

In dieser Fortbildung begeben wir uns auf einen Prozess des Reflektierens und der Stärkung einer kultursensitiven und vielfaltsbewussten Haltung. Die Analyse der familiären Lebenskontexte und Wechselwirkungsverhältnisse wird in der Betrachtung eigener Praxisfälle eingeübt.

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Eine kultursensitive Haltung für das (heil-/sozial-)pädagogische Arbeiten (weiter-)entwickeln
  • Für Lebensrealitäten von Familien mit Migrationserfahrung sensibilisiert werden
  • Wissen über migrationsbedingte Einflussfaktoren im Familienalltag erweitern
  • Die Analyse familiärer Lebenskontexte sowie Wechselwirkungsverhältnisse Kind – Familie erlernen
  • Basisfunktionen von Familie differenzieren und stärken
  • Interventionen zur Ressourcenaktivierung kennenlernen
  • Individuelle Handlungsstrategien entwickeln

Referentin: Rihab Chaabane, Heilpädagogin (M.A.), Referentin für Vielfalt und Inklusion
Teilnahmebeitrag: 95 €

Bitte melden Sie sich bis zum 16. September per E-Mail bei uns an.

Diese Informationen als PDF

Gefördert von:

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„In erster Linie Eltern“ – Erziehung transkulturell

Dienstag, 24. November 2022 | 16.00 – 19.00 Uhr
Online-Veranstaltung

Klar scheint zu sein: Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Doch warum wird in der Praxis manchmal der Anschein erweckt, als würden völlig unterschiedliche Erziehungsvorstellungen aufeinanderstoßen? Bedeutet eine andere „Kultur“ zwangsläufig auch ein anderes Erziehungskonzept? Welche „Erziehungskulturen“ gibt es und wovon werden sie bestimmt? Was bedeutet das für die Zusammenarbeit mit den vielfältigen Familien? Mit diesen und weiteren Fragen setzen wir uns in diesem Online-Seminar auseinander.

Ihre Lernziele:

  • Kennenlernen transkultureller Erziehungskonzepte
  • Kritische Reflexion einer eurozentristischen Pädagogik
  • Untersuchung migrantischer Einflussfaktoren auf Erziehung
  • Ansätze für die Gestaltung einer erfolgreichen Elternpartnerschaft auf Augenhöhe

Zielgruppe: Fachkräfte und/oder Eltern
Referentin: Rihab Chaabane, Heilpädagogin (M.A.), Referentin für Vielfalt und Inklusion
Teilnahmebeitrag: 60 €

Weitere Infos im PDF

Bitte melden Sie sich bis zum 5. November per E-Mail bei uns an.

Gefördert von:

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Online-Meetups, Podcasts, Filme, Linktipps…

Gerade in Zeiten von Corona wichtig: Wir stellen Ihnen auch ein Auswahl an interessanten digitalen Inhalten zur Verfügung.

Spanischsprachige Angebote

Für bikulturelle spanischsprachige Familien halten wir ein breites Angebot an Veranstaltungen bereit: Treffen Sie bei Vorträge und Workshops andere Familien!

Mitglied bei:

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Gefördert von:

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