Binationales Paar

Veranstaltungen

Die Regionalstelle München bietet in regelmäßigen Abständen Fachtage, Workshops und Seminare zu diversen interkulturellen Themen und für verschiedene Zielgruppen. Die Teilnahme an unsere Veranstaltungen steht sowohl Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern unseres Verbandes offen. Die folgenden Veranstaltungen sind aktuell geplant.

Workshop für spanischsprechende bikulturelle Familien:
Methoden zur Förderung der Mehrsprachigkeit unserer Kinder

18. Mai 2019 | 13.30 – 17.30 Uhr
Goethestr. 53, 80336 München, EG, Raum 006

Eine der Herausforderungen in München bei der Erziehung mit mehr als einer Sprache ist der Zugang zu Ressourcen zur Unterstützung dieser Aufgabe. Mit diesem Workshop wollen wir Familien den Zugang zu Lehrmaterialien, Büchern, Musik oder geeigneten Kursen zur Unterstützung ihrer Arbeit ermöglichen.

Es werden Kriterien für die Auswahl und Verwendung verschiedener Materialien, je nach Entwicklungsstand, in dem sich ihre Kinder befinden bereit gestellt. Andererseits werden Ideen zur Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung und zur spielerischen Stärkung der Sprachkenntnisse der Kinder vermittelt.

Referenten: Patricia Vollmer und Aldo Rivera, Dipl.-Psychologen/UC de Chile
Ort:
Goethestr. 53, 80336 München, 1. Stock, Zimmer 006
Teilnahmebeitrag: 30 € pro Person bzw. 50 € für Paare, Mitglieder: 20 € pro Person / 40 € für Paare

Weitere Informationen im PDF: deutsche Sprache | spanische Sprache

Spanischsprachige Angebote

Für bikulturelle spanischsprachige Familien halten wir ein breites Angebot an Veranstaltungen bereit: Treffen Sie bei Vorträge und Workshops andere Familien!

DeutschlandSchwarzWeiß – Seminarwochenende für SchwarzWeiße Familien:
„Bewusst machtkritisch handeln!“

Ferien- und Bildungszentrum Siegsdorf, 11. bis 13. Oktober 2019

Dieses – gemeinsam vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften und der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) – veranstaltete Wochenendseminar richtet sich an SchwarzWeiße Familien.

In einem interaktiven Workshop wird den Teilnehmenden ein Grundverständnis von rassistischer Diskriminierung vermittelt, wobei auch dessen Verschränkung mit unterschiedlichen Diskriminierungsformen beleuchtet werden. Dafür werden eingangs historische Kontinuitäten aufgezeigt, die gesellschaftliche Strukturen auch heute noch bedingen. In einem zweiten Teil schauen wir genauer auf die systemische Realität von Rassismus in Deutschland anhand der Vorstellung eines Rassismusverständnis. Der Workshop bietet Teilnehmenden einen Raum an, sich mit ihrer eigenen Positionierung und Verortung in Bezug auf Rassismus auseinanderzusetzen. Hierfür wollen wir in einem dritten Teil die Gruppen entlang verschiedener Positionierung aufteilen, sodass weiß positionierte Teilnehmende zu Rassismus und ihren gesellschaftlichen Privilegien arbeiten und Teilnehmende of Color beleuchten ihre Positionierung unter Betrachtung stärkender Elemente. Die Reflektion der eigenen Positionierung und Privilegien ermöglichen im nächsten Schritt zu verstehen, welche individuellen Handlungsmöglichkeiten sich durch Resilienzstrategien bzw. Powersharing im Alltag ergeben.

Die Referentin Jamie Schearer-Udeh begann Ihre politische Arbeit 2011 bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD). Ihre Kernthemen bei der ISD waren Racial Profiling, Blackfacing, Kinderbücher und Rassismus sowie Netzwerken und Community-Aufbau. In 2014 wurde sie Mitbegründerin des Europäischen Netzwerks Menschen afrikanischer Herkunft – ENPAD, welches selbstorganisiert für die Rechte Schwarze Menschen in Europa einsteht. 2018 hat sie das Leadership Program Working on our Power – WOOP für nicht-binäre, trans* und cis Frauen in Europa mit ins Leben gerufen. Wenn sie nicht mit dem Projektmanagement von WOOP beschäftigt ist, arbeitet sie als freie Beraterin und Trainerin rund um die Themen Anti-Rassismus, Intersektionalität und Empowerment von marginalisierten Gruppen. Sie lebt in Berlin und London.

Referentin: Jamie SChearer-Udeh, http://jamieschearer.com
Organisation: Isabell Riedling, vor Ort mit dabei
Teilnahmebeitrag: 120 € pro Person; Mitglieder: 100 € pro Person; ALG II/Hartz IV-Empfänger: 50 €; Partner zahlen jeweils 50 %; Kinder sind kostenlos

Weitere Informationen siehe PDF.

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