Lachende Mädchen

Aktuelles

Workshop für spanischsprechende bikulturelle Familien am 18. Mai 2019: „Methoden zur Förderung der Mehrsprachigkeit unserer Kinder“

Eine der Herausforderungen in München bei der Erziehung mit mehr als einer Sprache ist der Zugang zu Ressourcen zur Unterstützung dieser Aufgabe. Mit diesem Workshop wollen wir Familien den Zugang zu Lehrmaterialien, Büchern, Musik oder geeigneten Kursen zur Unterstützung ihrer Arbeit ermöglichen.

Es werden Kriterien für die Auswahl und Verwendung verschiedener Materialien, je nach Entwicklungsstand, in dem sich ihre Kinder befinden bereit gestellt. Andererseits werden Ideen zur Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung und zur spielerischen Stärkung der Sprachkenntnisse der Kinder vermittelt.

18. Mai 2019 | 13.30 – 17.30 Uhr
Goethestr. 53, 80336 München, EG, Raum 006

Referenten: Patricia Vollmer und Aldo Rivera, Dipl.-Psychologen/UC de Chile
Ort:
Goethestr. 53, 80336 München, 1. Stock, Zimmer 006
Teilnahmebeitrag: 30 € pro Person bzw. 50 € für Paare, Mitglieder: 20 € pro Person / 40 € für Paare

Weitere Informationen im PDF: deutsche Sprache | spanische Sprache

Pressemitteilung: Internationale Wochen gegen Rassismus

„Dass Rassismus plötzlich wie eine Meinung daherkommt, die diskutierbar wäre, spüren auch die Familien unseres Verbandes. Sie erzählen von zunehmendem Alltagsrassismus, von rassistischen Zuschreibungen, von neuen Ausgrenzungen. Das Klima hat sich verschoben“, berichtet Hiltrud Stöcker-Zafari, Geschäftsführerin des Verbandes. Dabei seien es gerade die interkulturell lebenden Familien, die vorleben wie selbstverständlich, normal und wichtig dieser Alltag in einer Einwanderungsgesellschaft sei.

Die Pressemitteilung: PDF.

 

„Ein Europa für Alle: deine Stimme gegen Nationalismus!“

Als Familienverband, der sich explizit für interkulturelle Familien engagiert, unterstützen wir „Ein Europa für Alle: deine Stimme gegen Nationalismus“ und haben den Aufruf als Verband mit unterzeichnet.  Europa für Alle bedeutet für uns: Gesellschaftliche Vielfalt, freie Partnerwahl, Recht auf Familiennachzug, soziale Rechte für Alle, Recht auf Teilhabe, Recht auf Bildung, um nur einige der für uns zentralen Punkte zu nennen. Bitte verbreitet den Aufruf, damit am 19. Mai möglichst viele Europäer*innen eintreten für ein „Europa für Alle“  und am 26. Mai an den Wahlen für das Europäische Parlament teilnehmen.

 Infos für die jeweiligen Städte unter diesem link  https://www.ein-europa-fuer-alle.de/

Weitere Information siehe PDF.

 

Pressemitteilung: Bundeskanzlerin empfängt Familienorganisationen

Am 26. Februar empfing Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaft deutscher Familienorganisationen (AGF) zum Dialog über aktuelle familienpolitische Themen. Sidonie Fernau, Vorsitzende des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften, spricht im Anschluss von einem sehr offenen Gespräch. „Die Bundeskanzlerin war sehr interessiert an unseren Themen.“ Besonders wichtig war es Sidonie Fernau, die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung anzusprechen: „Ein wichtiges Qualitätsmerkmal in diesem Zusammenhang ist auch die interkulturelle Öffnung und antirassistische Arbeit in den Einrichtungen.“

Die Familienorganisationen betonten in dem Gespräch die Bedeutung der Familien und die Notwendigkeit, sie angemessen zu unterstützen. Sie begrüßten die in den letzten Monaten erzielten Schritte, bedauerten jedoch die aus ihrer Sicht unzureichenden Maßnahmen im Gesetz zur zielgenauen Stärkung von Familien und ihren Kindern durch die Neugestaltung des Kinderzuschlags und die Verbesserung der Leistungen für Bildung und Teilhabe („Starke-Familien-Gesetz“) und dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung („Gute-Kita-Gesetz“).

Zudem begrüßten die Verbände die Einigung auf ein Vereinbarkeitspaket auf der Europäischen Ebene und betonten, dass vor allem die Vereinbarkeit von Pflegetätigkeiten und Beruf mehr Beachtung erfahren müsse. So plädierten die Familienorganisationen für eine wirkungsvolle Pflegezeit, mit der pflegende Angehörige die Chance erhalten, in ihrer Berufstätigkeit zurückzutreten und dafür einen finanziellen Ausgleich zu erhalten.

Neben Sidonie Fernau nahmen Erika Biehn, Vorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter; Ulrich Hoffmann, Präsident des Familienbunds der Katholiken; Dr. Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbands sowie Christel Riemann-Hanewinckel, Präsidentin der evangelischen Arbeitsgemeinschaft an dem Gespräch mit der Bundeskanzlerin im Bundeskanzleramt teil.

Die Pressemitteilung als PDF.

Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin
Tel.: 069 / 713756 -12 | stoecker-zafari@verband-binationaler.de

Pressemitteilung: Bundeskabinett beschließt Berufung einer Fachkommission Integrationsfähigkeit

Wer von Integrationsfähigkeit spricht, denkt hoffentlich nicht an Unfähigkeit.

Das Bundeskabinett hat am 30.1.2019 die Berufung der Fachkommission „Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit“ beschlossen.

„Wir sind uns nicht ganz darüber im Klaren, was hinter der Begrifflichkeit Integrationsfähigkeit stehen könnte, gehen aber mal optimistisch davon aus, dass hier die strukturellen Rahmenbedingungen für Integration gemeint sind und nicht Integrationskonzepte aus der Mottenkiste,“ meint Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes zur Berufung der Fachkommission.

In optimistischer Lesart rücke Deutschland als Einwanderungsgesellschaft und Integration als ein gesamtgesellschaftliches Projekt in den Fokus und solch ein Vorhaben begrüße der Verband sehr. Denn die Integrationsfähigkeit, verstanden als Können, seitens des Staates und der Gesellschaft wies und weise noch immer strukturelle Defizite auf. „Integration ist keine individuelle Fähigkeit, die Einwander*innen „können“ müssen,“ so Stöcker-Zafari.

Angesichts des Jubiläums des Grundgesetzes in diesem Jahr und der großen Bedeutung von Art. 1 GG „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sei auch besonders der Verweis auf die Wertevermittlung zu begrüßen. Die zunehmende Infragestellung der Gültigkeit von Grundrechten für alle Menschen mache dies umso bedeutsamer. „Wir unterstützen diese Wertevermittlung, um die Gesellschaft als Ganzes, ihre Fähigkeit zu einem demokratischen Miteinander zu bestärken.“

Seit Jahrzehnten trügen die zahlreichen binationalen Mitglieder des Verbandes mit ihrem Integrationskönnen dazu bei, die Gesellschaft offener, liberaler und zukunftsfähiger zu gestalten. Diese Familien und ihre Kinder sind Expert*innen im Umgang mit den Herausforderungen einer Einwanderungsgesellschaft.

Lesen Sie dazu auch die gemeinsame Pressemitteilung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, des Bundesministeriums des Innern und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Ihr Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin
Tel.: 069 / 713756 -12 | stoecker-zafari@verband-binationaler.de

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